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Allianz Aktienanalyse: Darum habe ich zugeschlagen

Eine Dividendenrendite von über 5%, ein Kurs Gewinn Verhältnis von 10! Die Aktie des deutschen Versicherungsriesen Allianz scheint derzeit besonders günstig bewertet zu sein. Oftmals sollten Anleger bei solch lukrativ erscheinenden Kennzahlen vorsichtig sein, hat die geringe Bewertung meistens einen Grund. Wie steht es derzeit um die Chancen und die Risiken einer Investition? Viel Spaß bei der neuen Allianz Aktienanalyse.

Allianz Dividende

Die Allianz Aktie im Überblick

Wie bei jeder Aktienanalyse schauen wir zunächst auf die wesentlichen Kennzahlen und den Kursverlauf der Allianz-Aktie:

  • Name: Allianz SE
  • Symbol: ALV
  • Sektor: Finanzen
  • Kurs in EUR: 206,15
  • Börsenwert in Mrd. EUR: 84,55
  • KGV 2021 / 2022: 10 / 9
  • Dividendenrendite: 5,14%
  • Free Cashflow Rendite: 9,7%
  • Aktienliebe Score: 77,83%
  • Dividendenscore: 7 / 10 Punkte
  • Stand: 27.12.2021

Langfristig konnten sich Anleger neben der schönen Dividende auch über steigende Kurse freuen. Zugegeben, eine Kursrakete wie andere Highflyer-Aktien ist die Allianz sicherlich nicht. Dennoch ist die Allianz eben mehr als nur ein sicherer Dividendenwert. Aktuell notiert die Aktie aufgrund der Klagen in den USA ganz leicht unter ihrer 200-Tage Linie (dazu später mehr).

Allianz Aktienanalyse
Quelle: ariva.de

Was macht die Allianz?

Geschäftsmodell kurz und knapp

Die Allianz SE ist mit knapp 150.000 Mitarbeitern weltweit und einem Jahresumsatz mehr als 140 Mrd. EUR einer der größten Versicherungskonzerne der Welt. Es ist ein echtes Traditionsunternehmen und wurde bereits im Jahr 1890 gegründet. Die Erstnotierung an der Berliner Börse erfolgte bereits 5 Jahre später am 12.12.1895. Die Allianz ist eines der Gründungsmitglieder des DAX und damit seit dem Jahr 1988 fester Bestandteil des deutschen Leitindex.

Im Leben können viele schlimme Dinge passieren. Damit wir gegen alle Risiken bestmöglich abgesichert sind, bietet die Allianz über 100 Millionen Kunden in mehr als 70 Ländern ein breites Spektrum an Versicherungs- und Fondsprodukten an. Die Allianz unterscheidet zwischen Schaden- und Unfallversicherungen einerseits und Lebens- und Krankenversicherungen andererseits. Das Geschäft mit den Lebens- und Krankenversicherungen steht für rund 52,5% des Gesamtumsatzes. Die Schaden- und Unfallversicherung trägt 42,1% zum Gesamtumsatz bei.

Bei den Versicherungen erwirtschaftet die Allianz ihren Gewinn mit den Prämien bzw. Beiträgen, die die Kunden für die Versicherung zahlen. Da ein möglicher Schadensfall erst später oder ggf. gar nicht eintritt, werden die Prämien zudem in sichere Anleihen anlegt. Allianz kassiert zusätzlich also noch Zinsen.

Die Allianz ist daneben auch als Vermögensverwalter tätig. Aktuell verwaltet sie rund 2 Mrd. EUR und erwirtschaftet damit 5,2% der Umsätze. Im Asset Management verdient Allianz Geld aus dem Verkauf und dem Management von Finanzprodukten. Hier investieren große institutionelle Investoren (z.B. Pensionsfonds).

Management

Allianz Aktienanalyse

Vorstandsvorsitzender ist seit dem 7.5.2015 Oliver Bäte. Bäte wurde am 1.3.1965 in Bensberg geboren und absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Westdeutschen Landesbank. Anschließend folgten Studien an der Universität Köln (BWL) und der Leonard Stern School of Business in New York (MBA).

Seine berufliche Laufbahn startete Bäte bei McKinsey & Company, wo er im Jahr 1998 die Leitung der deutschen Versicherungspraxis bei McKinsey & Company übernahm.

2008 wechselte er als Chief Operating Offices in den Vorstand der Allianz SE.

Er ist damit bereits seit vielen Jahren bei der Allianz und kennt sowohl das Unternehmen als auch die Versicherungsbranche durch und durch. Insgesamt sehe ich in ihm einen äußerst erfahrenen Manager und sehr geeigneten CEO.

Unternehmenszweck

Die Mission des Unternehmens lautet:

We secure your future

Die Allianz ist ein Traditionsunternehmen und hat es sich zum Ziel gesetzt, ihren Kunden Sicherheit und Zuversicht für die Zukunft zu geben. Das trifft es auf den Punkt, denn genau das macht die Allianz: Sie sichert die Menschen gegen zukünftige Risiken ab.

Aktionärsstruktur

Am 31. Dezember 2020 zählte das Aktienregister der Allianz SE 703.254 eingetragene Aktionäre. Der Großteil davon stammt aus Deutschland. Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass die Allianz eine deutsche Volksaktie ist. Größere Ankeraktionäre gibt es bei der Allianz nicht. Die Allianz Aktien befinden sich zu 100% in Streubesitz.

Allianz Aktienanalyse
Anzahl der Allianz Aktionäre

Strategie

Allianz verfolgt eine klare Digitalisierungsstrategie. Man hat erkannt, dass eine große Chance darin liegt, Geschäftsprozesse zu vereinfachen und zu automatisieren und damit Kosten zu sparen. Zudem begegnet man damit der aufstrebenden FinInsure – Konkurrenz, jungen Startups, die mit innovativen Technologielösungen den Versicherungsmarkt revolutionieren wollen.

  • Einfach: Man möchte die Anzahl und Komplexität der Produkte und Prozesse reduzieren. Hierfür hat man ein neues Geschäftsmodell, das Allianz Customer Model, entwickelt. 
  • Digital: Die Allianz kennt die Bedürfnisse ihrer Kunden, sitzt man aufgrund der über 100-jährigen Geschichte auf unzähligen Daten. Neue Arten der Datenanalyse sollen die Versicherungsprodukte verbessern und das Angebot an Dienstleistungen ausweiten. Zudem sollen Produktivitätssteigerungen mit Hilfe neuer Technologien erreicht werden.
  • Skalierbar: Als diversifizierte Finanzgruppe, die in über 70 Ländern aktiv ist, möchte man Innovation lokal treiben und dann Ideen und Erfolgsmodelle auf andere Landesgesellschaften übertragen und so Skaleneffekte erzeugen.
  • Global: Die Expansion in schnell wachsenden Regionen soll vorangetrieben werden, zum Beispiel in Asien.

Der Burggraben

Ich finde, dass die Allianz SE einen sehr tiefen Burggraben hat. Die Marke steht für Vertrauen und Qualität. Sie ist auf der ganzen Welt bekannt. Kunden sind bereit, für die Versicherungsleistungen der Allianz einen höheren Preis zu zahlen als bei der Konkurrenz, da sie wissen, dass sie sich auf die Allianz verlassen können.

Hinzukommt die Tatsache, dass die Allianz die größte Versicherung der Welt ist. Man profitiert von Größenvorteilen und Skaleneffekten.

Chancen und Risiken

Chancen

#1 Versicherungsunternehmen der Welt: Die Allianz ist das führende Versicherungsunternehmen weltweit. Die Marke ist unglaublich bekannt und die wertvollste Versicherungsmarke der Welt (Quelle: https://interbrand.com/best-global-brands/?filter-brand-sector=financial-services). Kunden wissen, dass die Allianz für Qualität steht und dass man sich im Schadensfall auf sie verlassen kann.

Langfristiger Corona Gewinner: Auch wenn Corona kurzfristig die Zahlen trübt, könnte die Allianz langfristig sogar davon profitieren. Aufgrund der Erfahrungen mit dem Lockdown könnten zukünftig mehr Gastwirte, Fitnessstudios, Hotels usw. zusätzliche Betriebsschließungsversicherungen o.ä. abschließen und sich damit gegen derartige Risiken versichern. Dies könnte ein neues lukratives Geschäftsfeld für die Allianz werden.

Attraktive Dividende: Die Dividendenrendite ist historisch gesehen sehr hoch und liegt mit derzeit fast 5,2% deutlich über dem Schnitt der letzten Jahre von 4,7%. Auch das KGV ist mit 10 geringer als in den letzten Jahren.

Risiken

Milliardenschwere Klagen in den USA: In den USA laufen Klagen gegen die Allianz-Vermögensverwaltung AGI. Institutionelle Investoren wie beispielsweise Pensionsfonds klagen auf Schadensersatz in Höhe von sechs Milliarden USD. Im Rahmen des Corona-Einbruchs der Märkte im Frühjahr 2020 hatten sie nämlich mit den angeblich krisensicheren Papieren viel Geld verloren.

Schadenmeldungen: Die Versicherungen müssen teilweise Schäden ausgleichen, die den Versicherungsnehmern aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind. Dies zeigt sich auch bei der sog. Schaden-Kosten-Quote. Diese Kennzahl gibt an, wie profitabel eine Versicherung arbeitet. Sie setzt die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Abschlusskosten ins Verhältnis zu den Prämieneinnahmen. Je geringer die Schaden-Kosten-Quote, desto profitabler ist die Versicherung. Corona bedingt stieg die Quote im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr von 93,7 auf 97,8 Prozent.

Geringe Zinsen: Die Leitzinsen sind so gering wie noch nie. Versicherungen sind gesetzlich verpflichtet, das Geld in “sichere” Anlageformen anzulegen. Die Allianz kann daher nicht einfach Aktien kaufen, sondern ist gezwungen, in Staatsanleihen zu investieren. Diese bringen derzeit keine Renditen mehr ein – ein Problem für die Allianz, wenn man weiterhin davon ausgeht, dass die Zinsen mittelfristig nicht wieder steigen. Allerdings gibt es aktuell aufgrund steigender Inflationsraten immer Stimmen, die eine Anhebung der Zinsen durch die Notenbanken fordern. Ich gehe mittelfristig von leicht steigenden Zinsen aus.

Insgesamt schätze ich die Risiken als überschaubar ein. Die Allianz-Aktie überzeugt mich als sehr solides und krisenfestes Papier.

Aktienliebe Score

Kommen wir nun zu den Kennzahlen der Allianz Aktienanalyse. Die Allianz-Aktie erzielt bei Anwendung der Aktienliebe Scorecard einen Score von 78%. Das ist ein sehr guter Wert für ein Versicherungsunternehmen. Besonders die hohe Renditeerwartung klingt attraktiv – dazu später mehr.

Allianz Aktienanalyse

Wachstum

Umsatz und Gewinn wachsen nur langsam. Klar – die Allianz ist ein sehr etabliertes Unternehmen und es fällt schwer, mit hohen Raten zu wachsen. Der leichte Gewinnrückgang im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass das jährliche operative Gewinnwachstum der letzten 5 Jahre bei +/- Null lag. Für die kommenden drei Jahre erwarten die Analysten dann ein Wachstum von knapp 10%. Hier sind Nachholeffekte enthalten.

Allianz Aktienanalyse

Risiko und Profitabilität

Die Allianz ist ein Fels in der Brandung. Dies gilt nicht nur für die Kunden der Versicherung, sondern auch für die Risikokennzahlen. Die Nettoverschuldung liegt unter den geforderten 2-fachen Jahresgewinnen. Der maximale Gewinnrückgang liegt bei gerade einmal 9% im Vergleich zum Vorjahr. Die Allianz war zudem in den letzten 5 Jahren immer profitabel.

Allianz Aktienanalyse

Abzug in der Scorecard gibt es lediglich bei der EBIT Marge und der Eigenkapitalrentabilität. Dies ist aber angesichts der Tatsache, dass wir uns hier eine Versicherung anschauen, wenig überraschend und somit zu verschmerzen.

Bewertung

Ich hatte bereits angedeutet, dass ich die Bewertung der Allianz-Aktie aktuell sehr attraktiv finde. Wie bei jeder Aktienanalyse nutze ich für Bewertung der Allianz-Aktie ein einfaches Discounted Cashflow Modell.

Hierbei habe ich das von Analysten erwartete Nettoergebnis für 2023 zugrunde gelegt. Außerdem unterstelle ich, dass dieses zunächst mit 4% p.a. weiter wächst. Des Weiteren habe ich angenommen, dass das Wachstum alle 5 Jahre um 25% abnimmt. Bei diesen Annahmen ergibt sich eine jährliche Renditeerwartung von 13%, was einen Bewertungsscore von vollen 100% bedeutet.

Allianz Aktienanalyse

Werfen wir außerdem noch einen kurzen Blick auf die Bewertung im historischen 5-Jahresvergleich. Gemessen am KGV ist die Aktie aktuell ebenfalls günstig bewertet. Das KUV liegt mit 0,6 ebenfalls mehr als 10% unter dem Schnitt der letzten Jahre. Die aktuelle Dividendenrendite liegt deutlich darüber.

Allianz Aktienanalyse

Wenn dir das Konzept der Aktienliebe Scorecard gefällt, freuen sich mein Kooperationspartner Stephan und ich mich sehr darüber, wenn du mal beim Wikifolio vorbeischaust und dir dieses ggf. auf die Watchlist legst bzw. das Wikifolio vormerkst.

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Dividendenkennzahlen

In diesem Abschnitt der Allianz Aktienanalyse geht es um die Dividende. Diese ist einer der Hauptgründe, weshalb sich die Aktie in zahlreichen Depots vieler Privatanleger findet.

Überblick

Dividendenrendite5,14 %
Auszahlungen/Jahr1
Steigert seit0
Keine Senkung seit12
Stabilität der Dividende0,96 (max. 1,0)
Jährlicher
Dividendenzuwachs
5,93% (5 Jahre)
8,08% (10 Jahre)
Ausschüttungsquote46,1% (auf den Gewinn/FFO)
13,0% (auf den Free Cash Flow)
Quelle: https://aktienfinder.net/

Auszahlungen

Die Allianz Dividende wird wie bei allen deutschen Unternehmen einmal pro Jahr ausgezahlt. Die jährliche Hauptversammlung findet im Mai statt, wenige Tage später ist die Dividende auf dem Konto der Aktionäre.

Ex-DatumZahltagBetrag
06.05.202110.05.20219,60 EUR
07.05.202011.05.20209,60 EUR
10.05.201913.05.20199,00 EUR
10.05.201814.05.20188,00 EUR
04.05.201708.05.20177,60 EUR
06.05.201605.05.20167,30 EUR
07.05.201507.05.20156,85 EUR
08.05.201408.05.20145,30 EUR

Dividendenwachstum

Es gibt Unternehmen, die ihre Dividende jedes Jahr mit zweistelligen Raten steigern. Hierzu gehört die Allianz nicht. In den letzten 5 Jahren erfolgte die durchschnittliche Dividendenerhöhung aber immerhin mit fast 6% p.a. Unter Berücksichtigung der sehr hohen Dividendenrendite finde ich diese Steigerung sehr attraktiv.

In diesem Jahr wurde die Dividende aufgrund der Auswirkungen und Risiken der Corona-Pandemie nicht erhöht, sondern lediglich konstant gehalten. Auch das finde ich nicht schlimm, da das Dividendenniveau hoch ist und ich davon ausgehe, dass die Dividende in den kommenden Jahren wieder kontinuierlich erhöht wird.

Allianz Aktienanalyse
Quelle: https://www.allianz.com/de/investor_relations/aktie/dividende.html

Ausschüttungsquote und Stabilität

Die Allianz ist auch deshalb so beliebt bei Dividendeninvestoren, weil sie ein äußerst verlässlicher Dividendenzahler ist. Die Dividendenstabilität liegt bei 0,96 (1,0 ist der Höchstwert). Das bedeutet, Anleger erhalten jedes Jahr konstant mehr Dividende.

Beeindruckend finde ich die relativ geringe Ausschüttungsquote. Bezogen auf den Gewinn liegt sie bei unter 50%. Die Dividendenpolitik der Allianz sieht vor, genau diese Ausschüttungsquote regelmäßig anzustreben. Man ist sich der Interessenlage der Aktionäre in diesem Punkt durchaus bewusst.

Setzt man die Dividende ins Verhältnis zum Free Cashflow, liegt sie bei nur 13%. Es besteht damit noch genügend Spielraum, in Zukunft die Dividende weiter zu erhöhen, selbst wenn es mal schlechtere Jahre für das Unternehmen geben könnte. Aktuell gehen die Analysten aber weiterhin von steigenden Gewinnen bei der Allianz aus.

Allianz Aktienanalyse
Quelle: aktienfinder.net

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Dividendenrendite

Vermutlich ist die Dividendenrendite das größte Argument, weshalb Anleger weiterhin bei der Allianz-Aktie zugreifen. Diese liegt nämlich bei über 5%, wenn man den Schätzungen für 2021 Glauben schenken mag. Das ist schon eine richtig gute Rendite, finde ich. Gerade in Zeiten, wo man keine Zinsen für seine Geldanlage erhält, ist eine Dividendenrendite von mehr als 5% besonders attraktiv. Hinzukommt die Tatsache, dass es sich bei der Allianz um einen „Fels in der Brandung“ handelt. Die Dividende wurde in der Vergangenheit sehr zuverlässig gezahlt und regelmäßig sogar gesteigert.

Außerdem ist die Aktie – gemessen an der historischen Dividendenrendite – aktuell eher günstig bewertet ist. Der Fair Value liegt leicht über dem aktuellen Kurs.

Allianz Aktienanalyse
Quelle: aktienfinder.net

Die günstige Bewertung zeigt sich auch mit Blick auf das KGV für 2021. Dieses liegt bei nur 10. Für 2022 wird ein KGV von 9 erwartet. Auch wenn die Allianz kein dynamisch wachsendes Unternehmen ist, finde ich ein KGV von 10 doch sehr günstig. Dies gilt umso mehr, wenn die Notenbanken auf steigende Inflationsraten reagieren und die Zinsen wider Erwarten anheben werden.

Fazit zur Allianz Dividende

Im Dividendencheck erreicht die Allianz 7 von 10 möglichen Punkten. Das ist ein guter Wert, allerdings hatte ich auch schon Unternehmen, die mehr Punkte erreicht haben. Aufgrund des soliden Geschäftsmodells, der attraktiven Dividendenrendite und der Tatsache, dass die Aktie m.E. aktuell günstig zu haben ist, sehe ich die Allianz dennoch als Kaufkandidaten für langfristig orientierte Buy-and-Hold Anleger an.

Dividendenrendite > 2%
Div. Wachstum 5J > 10%
Div. Wachstum 10J > 10%
Keine Senkung seit mind. 10J
Steigert seit mind. 10J
Payout Gewinn < 66%
Payout FCF < 66%
Stabilität mind. 90%
Fair Value Dividende > Kurs
Max. Quellensteuer < 16%
Die Allianz-Aktie erreicht 7 von 10 Punkte im Dividendencheck. Abzug gibt es aufgrund des etwas geringeren jährlichen Wachstums der Dividende sowie der Tatsache, dass diese im Zuge der Corona Krise im Jahr 2020 nicht weiter gesteigert wurde. Dennoch ein sehr gutes Ergebnis!

Fazit der Allianz Aktienanalyse

Kommen wir nun zum Fazit der Allianz Aktienanalyse: Ich finde die Allianz-Aktie aktuell günstig bewertet und damit kaufenswert. Nicht nur die Kunden sichern sich mit den Produkten der Allianz gegen Risiken ab. Auch Aktionäre können mit diesem soliden Unternehmen ihr Depot stabilisieren. Die ansprechende Dividendenrendite von über 5% sollte nachhaltig sein, die Allianz ist ein sehr zuverlässiger Dividendenwert. Hinzu kommt noch eine gewisse Kursfantasie.

Euch viel Erfolg beim Investieren.

Beste Grüße

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Disclaimer zur Allianz Aktienanalyse

Ich habe die Allianz Aktienanalyse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, kann aber die Richtigkeit der angegebenen Informationen und Daten nicht garantieren. Es handelt sich um einen journalistischen Beitrag, der ausschließlich Informationszwecken dient. Es findet keinerlei Anlageberatung von Aktienliebe statt. Ferner ist dieser Beitrag keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder eine sonstige Beratung. Es handelt sich nicht um Steuerberatung. Es handelt sich lediglich um meine persönliche Meinung.

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Quellen zur Allianz Aktienanalyse

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