Pernod Ricard – Ordentliche Prozente fürs Depot?

Corona wird irgendwann vorbei sein. Die Menschen weltweit fiebern bereits dem Moment entgegen, wenn sie wieder gemeinsam auf den Straßen, in Bars oder Clubs feiern können und die Normalität wieder Einzug in unser Leben hält. Dann wird sicherlich auch wieder mehr Alkohol getrunken als aktuell. Die Aktie der weltweiten Nummer 2 bei Spirituosen könnte daher nun interessant werden. Ich habe sie mir daher einmal genauer angeschaut. Ob ich die Aktie für kaufenswert halte? Lest gerne selbst…

Pernod Ricard Aktienanalyse

Inhaltsverzeichnis
  1. Die Aktie im Überblick
  2. Das Geschäftsmodell kurz und knapp
    1. Was macht Pernod Ricard
    2. Umsatzverteilung
    3. Wettbewerber
    4. Aktionärsstruktur
    5. Management
    6. Strategie
  3. Chancen und Risiken
  4. Aktienliebe Score
  5. Bewertung
  6. Die Dividende
  7. Fazit

1. Die Aktie im Überblick

NamePernod Ricard SA
SymbolRI
SektorNicht zyklischer Konsum
Kurs in EUR170,90
Börsenwert in Mrd. EUR44,77
KGV 2021 / 202233 / 27
Dividendenrendite 20211,63%
Aktienliebe Score47,04%
Quelle: AlleAktienQuantitativ

2. Das Geschäftsmodell kurz und knapp

Was macht Pernod Ricard?

Pernod Ricard ist nach Diageo die weltweite Nr. 2 in der Herstellung und Vermarktung von Premium-Spirituosen und Weinen. Zu den bekannten Marken des Unternehmens gehören beispielsweise Absolut Wodka, Havanna Club, Malibu oder Ramazzotti. Pernod Ricard entstand 1975 durch den Zusammenschluss von Pernod und Ricard und hat seinen Hauptsitz in Paris, Frankreich.

Nicht nur die großen Brauereien haben sehr unter den Folgen der Corona-Pandemie gelitten. Auch die Spirituosenhersteller wie Pernod Ricard waren unmittelbar vom Lockdown betroffen. Bars, Restaurants und Clubs hatten lange geschlossen bzw. sind immer noch nicht wieder offen. Volksfeste und Großveranstaltungen konnten nicht stattfinden. Dementsprechend gering war auch die Nachfrage nach alkoholischen Getränken.

Nun aber schreitet die Impfkampagne voran – und das weltweit. In Israel, Großbritannien und den USA öffnet die Gastronomie wieder. In China herrscht schon lange Alltag. Das spielt Pernod Ricard in die Karten, könnte man vom Reopening sehr stark profitieren. Wir alle warten doch nur darauf, dass der Alltag wiederkehrt und verzehrend uns förmlich danach, mit anderen Menschen zu feiern und gemeinsam auf den Sieg über das Corona-Virus anzustoßen.

Umsatzverteilung

Pernod Ricard hat ein starkes Portfolio internationaler Premium-Marken aufgebaut. Pernod Ricard positioniert sich dabei in drei Segmenten: Strategische internationale Marken für Spirituosen und Champagner, strategische Weinmarken und strategische lokale Spirituosen-Marken.

Die internationalen Spirituosen und Champagner-Marken sind mit einem Umsatzanteil von 62,4% das größte Segment. Hierzu zählen u.a. die Marken Absolut (10,3 Millionen verkaufte Kisten im Jahr 2019/20), Jameson (7,6 Millionen), Ballantine’s (7,2 Millionen), Havana Club (4,2 Millionen), Ricard (4,2 Millionen), Malibu (3,9 Millionen), Chivas Regal (3,7 Millionen), Beefeater (3,1 Millionen), Martell (2 Millionen) und andere (2,3 Millionen; The Glenlivet, Royal Salute, Mumm und Perrier-Jout).

https://www.pernod-ricard.com/en/our-brands/our-portfolio/

Die lokalen Marken folgen mit knapp 19%. Dazu zählen Imperial Blue, Wyborowa Wodka, Kahla, Pastis 51, 100 Pipers, Olmeca, Clan Campbell, J.P. Wiser’s, Ramazzotti, Royal Stag u.a..

https://www.pernod-ricard.com/en/our-brands/our-portfolio/

Weine tragen nur rund 5% zum Gesamtumsatz bei. Hier hat Pernod Ricard die Marken Jacob’s Creek, Kenwood Vineyards, Brancott Estate und Campo Viejo im Angebot.

Regional gesehen ist der Umsatz sehr gut diversifiziert. Im Heimatmarkt Europa erwirtschaftet man 30% der Umsätze. Weitere 29% kommen aus Amerika und 41% aus Asien / Rest der Welt.

Wettbewerber

Konkurrenten gibt es einige. Das sind zum einen die direkten Wettbewerber, allen voran Diageo, die ebenfalls Spirituosen herstellen. Hinzu kommen Unternehmen wie LVMH oder die Brauereien, die ebenfalls alkoholische Getränke produzieren. Insgesamt würde ich die Konkurrenz in diesem Markt als hoch einstufen.

Zu den größten Schnapsbrennern auf dem globalen Markt zählen aber vor allem Diageo und Pernod Ricard. Gemeinsam haben sie einen Marktanteil von über 40 Prozent weltweit. Bei vielen Spirituosen konkurrieren die Beiden direkt gegeneinander. Daher schauen wir uns im Folgenden die Unterschiede zwischen Pernod Ricard und Diageo an.

KennzahlPernod RicardDiageo
Marktkap. in Mrd44,5586,85
KGV 213329
Div. Rendite1,62%2,18%
EBIT Wachstum 3Je36%7,87%
Verschuldungsgrad3,553,61
EBIT Marge24,6329,94%

Pernod Ricard ist nur halb so groß wie der Marktführer Diageo, aktuell dafür mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 33 höher bewertet. Das operative Gewinnwachstum der kommenden drei Jahre ist deutlich höher bei Pernod Ricard, was aber vor allem am viel stärkeren Gewinnrückgang 2020 infolge der Corona-Krise liegt. Dieser Gewinneinbruch soll nun in den nächsten Jahren wieder aufgeholt werden. Die Verschuldung ist annähernd gleich (hoch!), Diageo erzielt dafür die bessere Gewinnmarge. Dividendeninvestoren neigen aufgrund der höheren Dividendenrendite wohl eher zu Diageo.

Aktionärsstruktur

Rund 13,2% der Aktien werden weiterhin von der Gründerfamilie gehalten. Dies sehe ich persönlich immer als vorteilhaft für uns langfristig orientierte Privatanleger an. Ankeraktionäre verfolgen regelmäßig langfristige Interessen und sind – so wie wir – an einer langfristigen Vermögenssteigerung interessiert.

Quelle: marketscreener.com

Management

CEO ist Alexandre Ricard und ein Enkel von Paul Ricard, dem Gründer der Société Ricard. Er ist Absolvent der ESCP, der Wharton School of Business (MBA mit Schwerpunkt Finanzen und Unternehmertum) und der University of Pennsylvania (MA in International Studies). Nachdem er sieben Jahre für Accenture und Morgan Stanley gearbeitet hatte, begann seine Zeit bei Pernod Ricard im Jahr 2003. Ende 2004 wurde er Chief Financial and Administration Officer der Irish Distillers Group und im September 2006 CEO von Pernod Ricard Asia Duty Free. Im Juli 2008 wurde er zum Chairman und Chief Executive Officer der Irish Distillers Group ernannt und wurde Mitglied des Executive Committee von Pernod Ricard. Im September 2011 trat er als Geschäftsführer des Vertriebsnetzes in die Konzernleitung ein und wurde Mitglied der Geschäftsleitung. Am 11. Februar 2015 wurde er dann vom Verwaltungsrat zum Chairman & CEO der Gruppe ernannt.

Strategie

Um weiterhin zu wachsen setzt Pernod Ricard weiter darauf, sich als Premium Anbieter von hochwertigen Spirituosen zu positionieren. Zudem möchte man neue, junge und „innovative“ Spirituosen auf den Markt bringen und damit weitere Kundengruppen ansprechen. Das bestehende Markenportfolio wird laufend überprüft und bei einer guten Gelegenheit auch durch weitere Zukäufe gezielt erweitert.

Quelle: Unternehmenspräsentation, https://www.pernod-ricard.com/en/investors/our-financial-presentations/

Interessant finde ich, dass Pernod Ricard für sich auch die Chancen der Digitalisierung erkannt hat und versucht, diese zu nutzen. So möchten man zukünftig stärker aus datenbasierte Verkaufsstrategien setzen und noch besser die Kundenbedürfnisse zu bedienen. Diese können beispielsweise aus einer stärkeren Präsenz in den sozialen Medien gewonnen werden.

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3. Chancen und Risiken

Chancen

Reopening Aktie: Die Menschen wollen wieder feiern und gemeinsam anstoßen. Ein Ende der Corona-Pandemie ist absehbar. Dies könnte den Umsatz und die Gewinne von Pernot Ricard deutlich antreiben.

Gründerfamilie als Ankeraktionär: 13,2% der Aktien werden von der Ricard Familie gehalten. Die Gründer haben damit weiterhin viel „Skin in the Game“. Sie sollten damit langfristige Interessen verfolgen und damit das gleiche Ziel wie wir als Aktionäre verfolgen: Nämlich langfristig den Wert des Unternehmens zu maximieren.

Bekannte Marken als Burggraben: Konsumenten lieben es einfach, immer wieder zu bekannten und vertrauten Marken zu greifen. Pernod Ricard hat sich dabei als Premium-Anbieter etabliert. Klar, wem es nur um den Alkohol geht, der greift lieber zu einem günstigeren Konkurrenzprodukt. Die Marken des Unternehmens stehen aber für Qualität. Ich persönlich trinke auch lieber ein hochwertiges Produkt als „Billig-Fusel“.

Risiken

Corona-Mutationen: Der Gewinneinbruch infolge der weltweiten Lockdowns war schon enorm. Je länger die Corona-Pandemie dauert, desto heftiger wird auch Pernot Ricard getroffen. Sollte es nochmals zu einer Verschärfung der Krise kommen, weil beispielsweise Impfstoffe gegen neuartige Mutationen keine Wirkung zeigen, dann würde der Kurs von Pernod Ricard sicherlich stark nachgeben (dieses trifft natürlich auch für viele anderen Aktien zu).

Konkurrenz: Die Konkurrenz ist hoch. Über die Positionierung als Premium-Anbieter gelingt es Pernod Ricard bislang, einem aggressiven Preiskampf zu entgehen. Hinter Diageo ist man weltweit die Nummer 2. Es drängen aber immer weitere neue Anbieter – auch zahlreiche Start-ups – auf den Markt, das Angebot an Spirituosen wird ständig größer.

Stärkere Regulierung für hochprozentigen Alkohol: Das größte Risiko sehe ich persönlich in einer stärkeren Regulierung von Alkohol. Bei geringen Konsummengen ist Alkohol kein Problem. Wir wissen aber alle, dass zu viel Alkohol süchtig und krank machen kann. Ähnlich wie bei Zigaretten könnten Staaten noch höhere Steuern auf Alkohol erheben oder gar darüber nachdenken, die Anbieter zu verpflichten, noch aktiver auf die Risiken hinzuweisen. Stellt euch einmal vor, auf Schnapsflaschen zukünftig Bilder von Alkoholsüchtigen zu sehen – das würde schon abschrecken…

4. Aktienliebe Score

Kommen wir nun zu den harten Zahlen. Pernod Ricard erzielt bei Anwendung der Aktienliebe Scorecard lediglich 47%. Das ist kein guter Wert. Ich persönlich investiere langfristig vornehmlich in Unternehmen mit einem Score von mindestens 80% oder mehr. Woran liegt es, dass Pernod so schlecht abschneidet? Schauen wir uns Qualität und Renditeerwartung einmal genauer an.

Qualität: 36%

Wachstum

Pernod Ricard ist ein Unternehmen, das nur langsam wächst. Zwar sind die Kennzahlen durch den Gewinneinbruch im Jahr 2020 verzerrt, insgesamt erkennt man dennoch, dass Pernod Ricard nicht gerade eine Wachstumsmaschine ist.

Das sehr hohe erwartete operative Gewinnwachstum der kommenden drei Jahre ist dem Umstand geschuldet, dass der Gewinn im Jahr 2020 eingebrochen ist. Langfristig wächst das Unternehmen mit 3-6% p.a.

Risiko und Profitabilität

Die Verschuldung in Höhe des 3,55-fachen operativen Jahresgewinns ist gerade noch im tolerablen Bereich. Dennoch gibt es hier deutlichen Punktabzug (bis zu einer Höhe des 2-fachen operativen Jahresgewinns gibt es volle Punktzahl, ab dem 4-fachen Wert gar keine Punkte mehr.

Wie bereits erwähnt, ist der Gewinn im Jahr 2020 deutlich eingebrochen – um mehr als 50% im Vergleich zu 2019. Daher geht das Unternehmen auch beim Drawdown leer aus. Die durchschnittliche Eigenkapitalrendite der letzten Jahre liegt ebenfalls unter den geforderten 15% in meiner Scorecard.

Überzeugen kann Pernod Ricard bei der operativen Gewinnmarge, die mit fast 25% sehr hoch liegt. Hinzukommt die Tatsache, dass es dem Unternehmen – trotz Gewinneinbruch – in den letzten 10 Jahren durchgängig gelungen ist, einen positiven Gewinn zu erwirtschaften.

Insgesamt halte ich Pernod Ricard nicht für ein Qualitätsunternehmen im Sinne meiner Scorecard.

Langfristige Renditeerwartung: 58%

Unterstellt man einen langfristigen Buy-and-Hold Ansatz errechnet sich die Rendite aus zwei Faktoren:

  • langfristiges Gewinnwachstum
  • Free-Cashflow-Rendite (FCF-Rendite)

Die FCF-Rendite beträgt derzeit 3,2%. Das ist der Betrag, der dem Unternehmen für Dividenden, Aktienrückkäufe oder zur Schuldentilgung zur Verfügung steht. Sofern der gesamte FCF ausgeschüttet werden würde, entspräche die FCF-Rendite der maximal möglichen Dividendenrendite.

Das langfristige Gewinnwachstum schätze ich ca. 4%. Auch wenn der operative Gewinn in den nächsten drei Jahren aufgrund des starken Gewinnrückgangs 2020 deutlich wächst, handelt es sich hierbei lediglich um Aufholeffekte. Langfristig sehe ich nicht, wie Pernod Ricard ein hohes, nachhaltiges Wachstum erreichen sollte. 4% halte ich für realistisch.

Demnach ergibt sich eine jährliche Renditeerwartung von gut 7%. Dies ist keine gute Renditeerwartung, andere Unternehmen weisen hier bessere Wert vor.

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5. Bewertung

Für die Bewertung der Aktie ziehe ich verschiedene Verfahren heran. Diese können zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Sie hängen zudem stark von den getroffenen Annahmen ab. Sofern du andere Wachstumswerte für realistischer hältst, können die Bewertungsverfahren natürlich komplett andere Ergebnisse liefern.

Historischer Vergleich

Beim historischen Vergleich zu den letzten 10 Jahren ergibt sich ein einheitliches Bild. KGV und KUV liegen aktuell deutlich über dem Median der letzten 10 Jahre. Die geringe Dividendenrendite deutet ebenfalls auf eine aktuell hohe Bewertung hin.

Einfaches KGV-Modell

Bei diesem Modell schaue ich, wie hoch der Aktienkurs in 10 Jahren voraussichtlich sein wird und bestimme damit die jährliche Renditeerwartung.

Ausgangspunkt ist der erwartete Gewinn pro Aktie (EPS = Earings per share) des Jahres 2021. Auf das Jahr 2020 zu schauen ergibt aufgrund der Sonderauswirkungen von Corona keinen Sinn. Der Gewinn für 2021 wird bei 5,22 EUR erwartet. Aufgrund der aktuellen Schätzungen für die EPS-Entwicklung unterstelle ich für die ersten beiden Szenarien ein jährliches EPS-Wachstum von 6% in den nächsten 10 Jahren. Im dritten Szenario wird ein sehr optimistisches Wachstum von 10% p.a. angesetzt.

Für das KGV in 10 Jahren lege ich einmal das historische KGV von 22, einmal das aktuelle KGV von 33 und zuletzt ein KGV von 30 an. Nach Abzug einer Sicherheitsmarge würde Pernod Ricard unter Berücksichtigung der aktuellen Dividendenrendite eine jährliche Rendite zwischen 3 – 10% p.a. einbringen. Ich rechne insgesamt eher mit 3-7%, da ich ein Gewinnwachstum von 10% p.a. für zu optimistisch halte.

Auch nach diesem Modell mit den getroffenen Annahmen erscheint die Aktie aktuell teuer bewertet zu sein.

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6. Die Dividende

Pernod Ricard könnte interessant für Dividendenjäger sein. Immerhin bringt es das Unternehmen auf eine aktuelle Dividendenrendite von 1,6%. Allerdings musste die Dividende infolge des schlechten Jahres 2020 gekürzt werden.

Dividendenrendite1,63%
Auszahlungen/Jahr2
Stabilität der Dividende0,85 (max. 1,0)
Jährlicher
Dividendenzuwachs
9,05 % (5 Jahre)
7,47 % (10 Jahre)
Ausschüttungsquote266 % (auf den Gewinn/FFO)
64,9 % (auf den Free Cash Flow)

Die Prognosen für die kommenden Jahre sehen wieder freundlicher aus. Und Pernod Ricard bekennt sich auch zu einer steigenden Dividende, sofern sie verdient wird.

Negativ für deutsche Anleger ist jedoch die französische Quellensteuer, die man nur sehr schwer erstattet bekommt.

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7. Fazit

So schön es wieder sein wird, wenn die Corona-Pandemie abklingt, so wenig ist Pernod Ricard eine Aktie für mein Depot. Das Geschäftsmodell ist zwar solide und leicht verständlich. Mit einem Score von unter 50% ist das Ergebnis meiner Aktienanalyse aber enttäuschend. Die Aktie kann nicht überzeugen. Dies wird zudem durch die verschiedenen Bewertungsverfahren bestätigt. Alle drei Verfahren deuten auf eine aktuelle Überbewertung der Aktie hin. Die Dividende kann ebenfalls nicht überzeugen, bleibt man als deutscher Privatanleger regelmäßig auf der französischen Quellensteuer sitzen.

Anstatt in diese Aktie zu investieren, werde ich mir lieber beim nächsten Besuch im Supermarkt eines der Produkte von Pernod Ricard in den Einkaufswagen legen… 🙂

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Quellen