rubarb Test – eine clevere Art zu sparen?

Automatisch sparen und in ETFs investieren, ohne großen Aufwand und hohe Kosten? Das verspricht die neue rubarb-App. Ich habe sie mir heruntergeladen und getestet. Wie sie funktioniert und für wen sie geeignet ist, lest ihr hier.

1. Was ist rubarb?

Rubarb ist eine kostenlose App*, mit der Nutzer einfach und ohne Aufwand in ETFs (Exchange Traded Funds) investieren können. Rubarb möchte damit ein breites Publikum für den Vermögensaufbau begeistern. Die Geldanlage funktioniert über drei Wege: Aufrundungen, Sparpläne oder Einmalzahlungen.

Zunächst kann festgehalten werden, dass die App sehr übersichtlich ist. Sobald sie einmalig eingerichtet ist, ist die Bedienung intuitiv und einfach. Die App bietet Kunden drei verschiedene Anlagemöglichkeiten: Aufrundungen von Einkaufsbeträgen, Sparpläne und Einmalzahlungen. Bis auf die Fondsgebühren für die ETFs ist die App kostenlos.

Hinter dem jungen Hamburger FinTech stehen die beiden Brüder und Neffen des Finanzministers Olaf Scholz, Fabian und Jakob Scholz sowie der Brite Kelvin Craig. Rubarb ist BaFin-lizenziert. Zahlungsverkehr und Wertpapierhandel werden von der DAB BNP Paribas abgewickelt, einer der führenden deutschen Depotbanken für Finanzintermediäre. Die ETFs werden von iShares, dem weltweit führenden Anbieter von Indexfonds, emittiert.

2. Wie funktionieren die Aufrundungen?

Nachdem man sein Girokonto, die Kreditkarte oder das Paypal-Konto mit der App verknüpft und sich per Video-Ident Verfahren identifiziert hat, rundet die App automatisch alle ausgegebenen Geldbeträge auf den nächsten vollen Euro auf. Die so eingesammlten Kleinstbeträge werden dann einmal pro Woche in ein weltweit gestreutes ETF-Portfolio von iShares investiert.

Beispiel: Kaufst du im Supermarkt für 9,35 Euro ein, so wird dieser Betrag auf 10 Euro aufgerundet. Der Differenzbetrag von 0,65 Euro wird dann investiert.

Eine großartige Idee, wie ich finde. Der Aufwand für Nutzer wird quasi auf Null reduziert und die kleinen Beträge tun einem auch nicht weh.

Alternativ kann man auch einen Sparplan einrichten oder Einmalzahlungen tätigen. Es gibt keine Mindestanlagesumme oder Mindestlaufzeit. Auszahlungen sind jederzeit möglich.

3. Portfolio-Auswahl

Je nach Risikobereitschaft kann man zwischen drei verschiedenen Portfolios wählen:

  • Relax Portfolio: Hierbei werden ausschließlich Anleihen gekauft. Investiert wird einerseits in Staatsanleihen, andererseits werden auch Unternehmensanleihen gekauft, die idR. eine höhere Rendite als Staatsanleihen einbringen.
  • Discover Portfolio: Hier wird jeweils 50% in Aktien-ETFs und 50% in ETFs mit Unternehmensanleihen investiert.
  • Challenge Portfolio: Ausschließliche Investition in Aktien-ETFs (100%).

Ihr kennt mich: Ich habe natürlich das Challenge Portfolio für mich ausgewählt. Ich liebe schließlich Aktien. 🙂 Das Portfolio besteht aus den folgenden ETFs, die den gesamten breiten Aktienmarkt gut abdecken.

  • ishares MSCI World (A2DVB9)
  • ishares MSCI EM (A2AFCZ)
  • ishares MSCI Europe (A1H7ZS)
  • ishares MSCI USA (A2AFC0)
  • ishares MSCI Japan (A2AUE9)

4. Wer sollte sich die App herunterladen?

Rubarb ist aus meiner Sicht vor allem für diejenigen geeignet, die

  • sich bislang kaum mit Aktien, ETFs und Geldanlage beschäftigt haben und/oder
  • keine Zeit bzw. Lust haben, sich regelmäßig mit diesem Thema zu befassen und/oder
  • die sich schwer damit tun, regelmäßig einen Teil des Einkommens in die Altersvorsorge zu stecken.

Wie ihr wisst, beschäftige ich mich in meiner Freizeit regelmäßig mit Aktien und der Börse. Die rubarb-App ist daher für mich nur ein Test bzw. eine kleine Ergänzung zu meinen regelmäßigen Investitionen in Einzelaktien. Dennoch finde ich die Idee richtig klasse.

Wenn du die rubarb-App kostenlos herunterladen und testen möchtest, kann du dies über den folgenden Link tun. Damit unterstützt du mich und meinen Blog, da ich eine kleine Provision dafür erhalte. Dir entstehen keine zusätzlichen Kosten.

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